Verschiedenes

Die neue Vorschau

Seit dem letzten Update ist einige Zeit vergangen, die für aufwendige Weiterentwicklungen genutzt wurde. Eine der anspruchsvollsten ist die Vorschaufunktion auf das Schneideergebnis.

Dabei wird mit allen zuvor ermittelten Schnittpfaden der komplette Schneidevorgang simuliert und das Ergebnis als 3D- Modell angezeigt. So kann bereits im Voraus am PC die Qualität überprüft und die Einstellungen optimiert werden, ohne Material zu zerschneiden.

Hier zwei Beispiele:

Der bekannte Stanford-Hase ist das Ausgangsmodell, von dem die Schnittpfade ermittelt werden.

Der bekannte Stanford-Hase ist das Ausgangsmodell, von dem die Schnittpfade ermittelt werden.

Aus allen 32 Schnittpfaden wird eine Vorschau berechnet, die hier das voraussichtliche Schneideergebnis zeigt.


Als weiteres Beispiel wurde hier als Ausgangsobjekt der 'Prometheus Sacrificial Engineer' auf thingiverse gewählt.

Als weiteres Beispiel wurde hier als Ausgangsobjekt der Prometheus Sacrificial Engineer auf thingiverse gewählt.

Hier ist das Ergebnis des simulierten Schneidevorgangs mit 16 Schnitten zu sehen.

Das bereinigte Modell aus dem 3D-Scanner dient als Vorlage zum Schneiden.

Mit der raumschaum-Installation an der UDK Berlin sollten hauptsächlich Objekte ausgeschnitten werden, die zuvor mit einem 3D-Scanner digitalisiert wurden. Auf den Abbildungen ist als Beispiel für ein detailliertes Objekt eine Maus aus Styropor zu sehen. Als Modell diente ein eingescanntes Stofftier, dessen Vorlage anschließend bereinigt wurde.

Zum Vergleich auf die Seite gedrehte Maus mit Schnittpfaden.

Um einen Großteil der Details gut auszuarbeiten, wird die Maus mit dem Heißdrahtschneider auf dem Kopf stehend geschnitten. Die Abbildung zeigt die automatisch berechneten Schnitte aus dem raumschaum-Schneideprogramm. Jede Linie einer Farbe ist ein zusammenhängender Schneideweg des computergesteuerten heißen Drahtes.

Vordere Ansicht der mit obigen Pfaden ausgeschnittenen Maus.

Hintere Ansicht der mit obigen Pfaden ausgeschnittenen Maus.

Bereits im Dezember 2013 richtete raumschaum seine innovative Schneider-Software an einem industriellen Hartschaumschneider am Fachgebiet für Industrial Design an der Universität der Künste in Berlin ein. Anschließend wurde er direkt in der Entwurfsübung Design Sprints von Studenten für das Projekt Styro Street einsetzt. Die Entstehung eines der ersten Objekte ist hier kurz zusammengefasst: